Checkliste

 

Weihnachten im Herbst planen

Ohhh, schon wieder von Weihnachten überrascht worden? Ja, das Jahr schreitet unaufhaltsam dem Ende entgegen.

In den Verkaufsregalen findet man schon die ersten Schoggi-Samichläuse und Weihnachtsdekoration.

Jetzt ist es Zeit mit der Planung von Weihnachtsaktionen wie Kundengeschenken, Weihnachtskarten oder Weihnachtsessen zu beginnen. In zirka zwei Monaten sollte alles bereit sein. Hier ein kleiner Leitfaden!

 

 

Wen wollen Sie beschenken?

Bevor Sie sich die Frage stellen, was Sie dieses Jahr zu Weihnachten tun wollen, überlegen Sie sich, wen Sie beschenken wollen.

 

Alle, die letztes Jahr etwas erhalten haben, erhalten auch dieses Jahr etwas. Die einfachste Methode. Die Verteilerliste vom letzten Jahr nehmen, Weihnachtskarten bestellen, Adressetiketten ausdrucken,

frankieren – fertig. Sie brauchen sich vor November Dezember kaum Gedanken zu machen.

Aber Achtung, Neukunden gehen so verloren.

 

Beeinflusser, Meinungsführer, Branchenleader. Diese Leute sind nicht nur ausgezeichnete Lieferanten von Informationen, sie können auch zu Multiplikatoren für ihre Marketingbotschaften werden.

 

Mitarbeiter. Für Anerkennung, Aufmerksamkeit und Sympathie sind alle empfänglich, auch Ihre MitarbeiterInnen. MitarbeiterInnen schätzen eine Bestätigung und die Achtung ihres Einsatzes während des ganzen Jahres.

 

Die guten alten Bekannten. Auch wenn Geschäft Geschäft ist, gibt es noch die guten alten Bekannten. Leute, die einem einfach so am Herz liegen. Solche, die einem einmal aus einer misslichen Situation

herausgeholfen haben. Jemand, der Ihnen selbstlos mal einen guten Tipp gegeben hat. Jetzt ist die Zeit, sich dankbar zu zeigen.

 

Generell gilt: Besser wenigen eine Freude bereiten, als viele zu langweilen und zum Entsorgen eines nutz- und lieblosen Präsents zu zwingen.

 

 

Was schenken Sie?

Eine schöne und zugleich auch schwierige Aufgabe, denn Sie können unter einer Vielzahl von Möglich­keiten wählen. Hier ein Auszug:

 

Eine Standard-Weihnachtskarte mit Spruch. Immer beliebt. Aber nicht jedes Jahr den gleichen Standard-Spruch. Schreiben Sie doch, was Sie in diesem Jahr besonders beschäftigt hat, etwas Persönliches oder etwas, was Ihnen besonders positiv aufgefallen ist.

 

Traditionell wie immer. Markenbildung. Wenn das bei Ihren Kunden gut ankommt, hat es einen positiven Erinnerungswert und Weihnachten ist ja auch ein traditionelles Fest. Wenn sich Ihre Kunden jedes Jahr auf den Salami mit einer Flasche Wein freuen, gibt es kaum einen Grund, dies zu ändern.

 

Spende. Immer mehr im Trend. Überlegen Sie sich, welche Themen auch im Zusammenhang mit der Tätigkeit Ihrer Firma Sinn machen. Oder einfach Ihre Herzensangelegenheit. Bauchentscheidungen ohne Hintergedanken sind immer gut. Das kann eine Geldspende sein oder auch ein Einsatz der Mitarbeiter für einen gemeinnützigen Zweck. Hier müssen Sie entscheiden, ob dies an die Öffentlichkeit getragen wird oder Sie diesen Einsatz «still» leisten. Einsätze von Mitarbeitern für einen guten Zweck sind auch teambildend.

 

Neujahrskarte oder Neujahrsgeschenk. Sie wollen mit Ihren Wünschen nicht in der Weihnachtskarten-Überfluss-Orgie am Jahresende untergehen? Dann machen Sie Anfang Jahr ein Neujahrsgeschenk oder eine Neujahrskarte. Bedenken Sie, dass im Januar die Bäuche und Schränke noch voll Schokolade sind und etwas Schokoladiges vielleicht die Sättigungsgrenze Ihrer Kunden strapaziert.

 

 

Wann geht’s los?

Im September

Es ist noch wohlig warm und Sie sollen schon an Schnee, Kerzenlichter und den Weihnachtsmann oder das Christkind denken? Jawohl! Jetzt ist genau die Zeit, um die Personen zu bestimmen, die sich um die neue, innovative Weihnachtsidee kümmern sollen. Jetzt haben diese Personen Zeit, um ohne Druck von Produktion oder Kreation der neuen Weihnachts­idee, darüber nachzudenken, wer von Ihrer Firma welches Präsent erhalten soll.

Schauen Sie auch nochmals auf die letzten Jahre zurück: Was hat besonders gut funktioniert, was ist bei den Kunden überhaupt nicht angekommen? Welches von den Geschenken und Karten, die Sie erhalten haben, hat Ihnen am besten gefallen, welches war besonders auffallend oder originell?

– Personenkreis: Geschäftsleitung, Verkauf, Marketing, eventuell bereits externe Kreativagenturen, Promotionsartikel-Vertrieb

– Kunden-Segmentierung vornehmen, Parameter definieren

– Agenturen briefen

– Kreative beiziehen

– Promotionsartikel-Verkäufer, Weihnachtsgeschenk-Spezialisten

– Mitarbeiter-Ideen

– Wann soll das Geschenk eintreffen? Persönlich überbringen oder versenden?

 

Im Oktober

– Entscheidung fällen, was Sie an Weihnachten tun möchten

– Einkauf oder Produktionsstart der Artikel

Vielleicht etwas mehr bestellen, falls Sie im Dezember einen neuen Kunden an Land ziehen oder ein wichtiger Vermittler spontan beschenkt werden soll.

 

Im November

Segmentierung der Kunden nochmals überprüfen, Adressen generieren. Möchten Sie die Weihnachts­präsente persönlich übergeben?

Besuchstermine für Dezember abmachen ist jetzt angebracht. Bereiten Sie den Versand vor.

Damit nächstes Jahr alles besser wird, kommt der Versand der Weihnachtspräsente direkt in den Marketing-Kommunikationsplan fürs nächste Jahr.

 

Im Dezember

– Versand

– Kunden besuchen

 

Im Januar

Jetzt ist die Zeit, in dem die Reaktionen der Kunden kommen oder noch frisch im Gedächtnis sind.

Zeit für ein Debriefing: Was war gut, wie ist unser Geschenk/unsere Karte bei den Kunden angekommen, was können wir nächstes Jahr besser machen? Und wenn es noch nicht gemacht ist, kommt der Weihnachtskartenversand jetzt in den Kommunika­tionsplan.

 

 

Ihre Themen für die Weihnachtsplanung im nächsten Jahr:

– Weihnachtskarten

– Weihnachtsgeschenke

– Weihnachtsanlass für Kunden

– Weihnachtsessen für Mitarbeiter

– Jahresendgespräche/Qualifikationsgespräche

– Nicht verpassen: Samichlaus

– Adventskalender intern für Mitarbeiter

– Spenden

 

 

Was gar nicht geht

Weihnachtsbrief mit Word-Weihnachts-Standard-Templates. Weihnachts-eMail ist sehr, sehr unpersönlich.

Karte mit aufgedruckter Unterschrift kann heikel sein.

 

 

Stolperfallen

Wie teuer darf ein Weihnachtsgeschenk sein?

In vielen Unternehmen ist geregelt, bis zu welchem Umfang Geschenke angenommen werden dürfen.

Ein ausgefallenes Weihnachtspräsent muss ja nicht teuer sein. Oft punktet hier der Zuschnitt auf den Geschmack des Empfängers mehr als der Preis.

Auch gibt es immer mehr Firmen, die Regeln haben, ob und welche Geschenke «sozial adäquat» und geringfügig sind. Andere Firmen wiederum erlauben keinerlei Annahme von Gefälligkeiten. Ausserdem gibt es je nach Branche einen Usus, was verschenkt wird und was als akzeptabel gilt.

Überlegen Sie gut, was Sie Ihrem Kunden schenken. Ein zu teures Geschenk kann ihm Unbehagen bereiten und ihn sogar in die missliche Lage bringen, Ihnen das Geschenkte zurückgeben zu müssen.

 

 

Für eine maximale Wirkung muss man nicht alles selber machen!

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Die Spälti Druck AG überbringt Ihre Weihnachts­wünsche mit hoher Zielgenauigkeit, gestalterisch anspruchsvoll, in höchster Qualität und mit einer maximalen Aufmerksamkeitswirkung bei Ihren Kunden.

 

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